»Celebration of Life in Death – Hoffnung und Trauer in Zeiten der Pandemie«

Nach über zwei Jahren Pandemiegeschehen gehört Corona zu unserem Alltag. Doch wie genau war die Stimmung im Frühjahr 2020, als sich in Gesellschaft, Politik und vor allem im Privaten alle Schalter umlegten? Zwischen Stillstand und Aufregung gleichermaßen begab sich die Welt in einen Ausnahmezustand sondergleichen. Was sich damals langsam, zäh und ungewiss anfühlte, wirkt aus unserer pandemieerfahrenen Perspektive heute fast schon rauschhaft und intensiv. In ihrem »Journal – Tagebuch in Zeiten der Pandemie« hat Carolin Emcke ihre Wahrnehmung jener Anfangsphase festgehalten. Dabei denkt sie über die Lebensrealität ihrer Berliner Wohnung hinaus und nimmt die politischen, gesellschaftlichen und sozialpsychologischen Querstreben auf globaler Ebene mit in den Blick. Emckes Analysen, Fragen und Hoffnungen finden 2022 auf ganz besondere Weise Widerhall. Die Sopranistin Anna Prohaska greift diese Resonanz gemeinsam mit dem La Folia Barockorchester auf und ergänzt sie ihrerseits mit musikalischen Impulsen aus acht Jahrhunderten.

Carolin Emcke Lesung

Anna Prohaska Sopran

Robin Peter Müller Violine, Musikalische Leitung

La Folia Barockorchester 

 

Schauspiel-Recherchen: Kapital Geschlecht

Wider-Rede von Carolin Emcke

Mavie Hörbiger liest Elfriede Jelinek
Diskussion mit Lisz Hirn, Xenia Hausner und Bettina Hering
Moderation: Pia Janke

In Form von einer Wider-Rede und Dialogen setzen sich renommierte internationale Wissenschaftlerinnen und Künstlerinnen mit den Zusammenhängen von Geschlecht, Kapital und patriarchaler Macht auseinander. Ausgangspunkt bildet das Werk von Elfriede Jelinek und ihre Thematisierung von Kapitalismus und Neoliberalismus, Sexualität und Ausgrenzungsmechanismen, Objektifizierung und Ausbeutung von Körpern.

Denken ohne Geländer: Toleranz

Prof. Michel Friedman im Gespräch mit Carolin Emcke

Wir leben in einer sich rapide verändernden Welt, die es zu verstehen gilt. Mit der von Hannah Arendt geprägten Wendung „Denken ohne Geländer“ lädt das Jüdische Museum Frankfurt zu einer Gesprächsreihe ein, die diese Veränderungen reflektiert und über ihre Bedeutung in unserem Zusammenleben nachdenkt. Die Gespräche finden in einer eigens geschaffenen Sitzskulptur von Tobias Rehberger statt.

An diesem Abend begegnet Prof. Michel Friedman, der Gastgeber der Reihe, im Foyer des neuen Lichtbaus der Journalistin, Autorin und Moderatorin Carolin Emcke. Im Zentrum des Gesprächs steht ein Wort, das seit der Ringparabel in Lessings Drama „Nathan der Weise“ häufig als Grundlage friedlicher Koexistenz in einer diversen Gesellschaft betrachtet wird: Toleranz.

Die Tickets für die Teilnahme vor Ort sind bereit ausgebucht. Das Gespräch wird aber auch live auf dem YouTube-Kanal und der Facebook-Seite des Museums übertragen.

Obstinate, headstrong girl!

Carolin Emcke und Anke Engelke lesen wütende, lustige, erschütternde und mutmachende Texte von eigen-sinnigen, un-passenden Frauen in der Literatur. Mit den Gebrüdern Grimm, Simone de Beauvoir, Mely Kiyak, Jeanette Winterson und vielen anderen.

Carolin Emcke im Gespräch mit Wissenschaftler*innen der Universität Freiburg

Carolin Emcke, Autorin von „Gegen den Hass“ im Gespräch mit Freiburger Professoren*innen, die an der Ringvorlesung „Für eine Universität der Vielfalt: Gegen den Hass“ im Wintersemester 2021/2022 teilgenommen haben: Prof. Dr. Ulrich Bröckling (Institut für Soziologie), Prof. Dr. Ursula Nothelle-Wildfeuer (Theologische Fakultät), Prof. Dr. Johanna Pink (Orientalisches Seminar), Prof. Dr. Andreas Voßkuhle (Rechtswissenschaftliche Fakultät), und Prof. Dr. Sylvia Paletschek (Prorektorin für Universitätskultur der Universität Freiburg). Moderation: Sylvia Paletschek

Veranstaltung der Universität Freiburg im Rahmen des Projekts “Eine Uni – ein Buch”

Unter dem Motto „Für eine Universität der Vielfalt: Gegen den Hass!“ beschäftigt sich die Universität Freiburg aus unterschiedlicher Perspektive und in unterschiedlichen Formaten mit dem Thema „Hass“ sowie seinen Vorläufern und Wegbereitern – aufbauend auf dem Buch „Gegen den Hass“ von Carolin Emcke.

Carolin Emcke im Gespräch mit Christian Streich

Moderation: Thomas Steiner, Badische Zeitung

Veranstaltung der Universität Freiburg im Rahmen des Projekts “Eine Uni – ein Buch”

Unter dem Motto „Für eine Universität der Vielfalt: Gegen den Hass!“ beschäftigt sich die Universität Freiburg aus unterschiedlicher Perspektive und in unterschiedlichen Formaten mit dem Thema „Hass“ sowie seinen Vorläufern und Wegbereitern – aufbauend auf dem Buch „Gegen den Hass“ von Carolin Emcke.

Streitraum: Migration – die geleugnete Normalität

Carolin Emcke im Gespräch mit Manuela Bojadžijev (Professorin für Migrationsforschung an der HU Berlin)

Flucht und Migration haben die Gesellschaft dieses Landes von Anfang an geprägt. Welche Vielfalt an Erfahrungen, an Wissen, aber auch an Traumatisierungen damit einhergingen, wird immer noch marginalisiert. Flucht und Migration werden immer noch gern als historische Ausnahme behauptet – dabei sind sie politische und soziale Normalität, die zugleich nicht als solche gesehen oder anerkannt wird. So wie die Kontinuität rassistischer Gewalt ausgeblendet wird, so werden die Stimmen der migrantischen Erfahrung häufig ignoriert. Wie lassen sich die Vielfalt der Gegenwart und die Vielfalt der Erinnerung sicht- und hörbar machen im öffentlichen Diskurs? Welche Formen der Repräsentation und der Partizipation braucht es?

re:publica – Carolin Emcke und Ottmar Edenhofer

Fakten sind klar. Es ist Zeit zu handeln. Philosophin Carolin Emcke und Klimaökonom Ottmar Edenhofer diskutieren Krieg, Krisen und die Herausforderungen unserer Zeit und wie wir ihnen begegnen können.

Radikalisierte Gesellschaft?

Wie polarisiert ist unsere Gesellschaft? Wie radikalisiert? Ist unsere Demokratie in Gefahr? Wie viel Konsens ist für die Demokratie förderlich? Wieviel Dissens? Spaltet Differenz? Was lässt sich denen entgegnen, die Hass und Gewalt schüren?

Michel Friedman im Gespräch mit Carolin Emcke und Claudia Roth

 

Herkunft – Carolin Emcke und Lena Gorelik im Gespräch

“Salon am Kurfürstendamm”

Herkunft ist mehr als eine geographische oder soziokulturelle Verortung, sie ist all das, was voraus ging und uns prägte. Carolin Emcke und Lena Gorelik sprechen über die Definition und Rolle von Herkunft – und darüber, wie sie die Zukunft beeinflusst. Welche Funktion übernimmt dieser Begriff im politischen Diskurs? Wie vollzieht sich die eigene Identitätsverortung vor dem Hintergrund fremder Zuschreibungen? Und wie lässt sich über Herkunft schreiben?