Streitraum

Streitraum: »Chauvinismus – die ideologische Verknüpfung«

Carolin Emcke im Gespräch mit Sabine Fischer und Ann-Katrin Müller

Wie lassen sich die verschiedenen autoritären Regime und Bewegungen begrifflich fassen? Worin ähneln sich die russischen und die amerikanischen ideologischen Phantasien unter Putin oder Trump? So unterschiedlich die Kontexte und Figuren, so offensichtlich sind doch die Muster politischer Narrative, mit denen sie sich erklären und mobilisieren. Es sind chauvinistische Erzählungen mit wiederkehrenden Topoi der Überlegenheit der eigenen Nation oder Kultur, der traditionellen heteronormativen Ordnung – und sie schüren Ressentiment gegen Feminismus, gegen Queerness, gegen Vielfalt. Wie sehr kopiert die AfD internationale chauvinistische Narrative? Wie lassen sie sich brechen?

Respekt ist zumutbar

Eine Veranstaltung von Literatur LIVE in Kooperation mit dem Heimathafen Neukölln und der Thalia Buchhandlung. Präsentiert von der Berliner Zeitung am Wochenende

Wie umgehen mit Gewalt und Menschenfeindlichkeit?
Was lässt sich autoritären Regimen und Angriffen auf Freiheit und Gleichheit entgegensetzen? Und was bedeutet Humanismus heute? Carolin Emckes neues Buch: „Respekt ist zumutbar. Texte zu unserer Gegenwart“ versammelt Reden und Kolumnen der letzten zehn Jahre – eindringliche Texte über Haltung, Verantwortung und Widerstand.

Carolin Emcke ist eine Zeitzeugin, die kosmopolitisch und lokal denkt. Mit unbestechlichem Blick seziert sie soziale und politische Konflikte und fordert zum Widerspruch gegen Ausgrenzung und mangelnde Empathie. Sie fragt: wer wollen wir sein in Zeiten der Zerstörung von Demokratie und Wahrheit?

»Emckes Texte halten die Frage lebendig, ob es gleichgültig ist, wenn Menschen übertönt werden und verstummen, während andere beredt ihre Macht ausüben.«
Elisabeth von Thadden, Die Zeit

Carolin Emcke ist freie Publizistin und engagiert sich immer wieder mit künstlerischen Projekten und Interventionen, u.a. die Thementage »Krieg erzählen« am Haus der Kulturen der Welt. Seit über zehn Jahren organisiert und moderiert Carolin Emcke die monatliche Diskussionsreihe »Streitraum« an der Schaubühne Berlin. Für ihr Schaffen wurde sie mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Theodor-Wolff-Preis, dem Otto-Brenner-Preis für kritischen Journalismus, dem Lessing-Preis des Freistaates Sachsen und dem Merck-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. 2016 erhielt sie den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Bei S. Fischer erschienen ›Von den Kriegen. Briefe an Freunde‹, ›Stumme Gewalt. Nachdenken über die RAF‹, ›Wie wir begehren‹, ›Weil es sagbar ist: Über Zeugenschaft und Gerechtigkeit‹ sowie ›Gegen den Hass‹.

Eine Veranstaltung von Literatur LIVE in Kooperation mit dem Heimathafen Neukölln und der Thalia Buchhandlung. Präsentiert von der Berliner Zeitung am Wochenende

Respekt ist zumutbar

Lesung und Gespräch mit Carolin Emcke.

Wie umgehen mit Gewalt und Menschenfeindlichkeit? Was lässt sich autoritären Regimen und Angriffen auf Freiheit und Gleichheit entgegensetzen? Und was bedeutet Humanismus heute?

Carolin Emcke ist eine Zeitzeugin, die kosmopolitisch und lokal denkt. Mit unbestechlichem Blick seziert sie soziale und politische Konflikte und fordert zum Widerspruch gegen Ausgrenzung und mangelnde Empathie. Sie fragt: wer wollen wir sein in Zeiten der Zerstörung von Demokratie und Wahrheit? Dieser Band versammelt die besten Kolumnen und Reden Carolin Emckes aus den letzten zehn Jahren.

STREITRAUM

Streitraum: »Amerikanischer (Alb-)Traum«
Carolin Emcke im Gespräch mit Claudia Rankine (Schriftstellerin)

Saal A

Was geschieht in den Vereinigten Staaten? Mit welchen Bildern, welcher Sprache lässt sich die Demontage der amerikanischen Demokatrie beschreiben, wenn auch die Begriffe selbst entstellt und ausgehöhlt, verboten oder missbraucht werden? Was von dem, was unter Donald Trump zu sehen ist, ist neu, was hat lange Tradition? Woher kann Widerspruch und Widerstand kommen?

Mit englischer Simultanübersetzung durch Lilian Astrid Geese und Julia Wardetzki.

Respekt ist zumutbar

Lesung und Gespräch.

Moderation: Lena Gorelik

Wie umgehen mit Gewalt und Menschenfeindlichkeit? Was lässt sich autoritären Regimen und Angriffen auf Freiheit und Gleichheit entgegensetzen? Und was bedeutet Humanismus heute? Carolin Emcke ist eine Zeitzeugin, die kosmopolitisch und lokal denkt. Mit genauem Blick untersucht sie soziale und politische Konflikte und fordert auf zum Widerspruch gegen mangelnde Empathie. Sie fragt, wer wir sein wollen in Zeiten der Unterwanderung oder Zerstörung von Demokratie und Wahrheit. Der Band »Respekt ist zumutbar« versammelt Texte und Reden Carolin Emckes aus den letzten zehn Jahren. Geboren 1967, bereiste sie weltweit Krisenregionen und berichtete darüber. 2003/2004 war sie als Visiting Lecturer für Politische Theorie an der Yale University. Seit über zehn Jahren organisiert und moderiert Carolin Emcke die Diskussionsreihe »Streitraum« an der Schaubühne Berlin. Für ihr Schaffen wurde sie vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Im Podcast »In aller Ruhe« der Süddeutschen Zeitung spricht sie mit ihren Gästen in aller Ruhe über die Fragen unserer Zeit.

Respekt ist zumutbar

Wie umgehen mit Gewalt und Menschenfeindlichkeit? Was lässt sich autoritären Regimen und Angriffen auf Freiheit und Gleichheit entgegensetzen? Und was bedeutet Humanismus heute? Mit unbestechlichem Blick seziert CAROLIN EMCKE in ihrem neuen Buch RESPEKT IST ZUMUTBAR – versammelte Kolumnen und Reden aus den letzten zehn Jahren – soziale und politische Konflikte. Im Gespräch trifft sie auf LUISA NEUBAUER („Was wäre, wenn wir mutig sind?“), eine der prägenden Stimmen der jungen Klimabewegung. Sie fragen sich: Wer wollen wir sein in Zeiten der Zerstörung von Demokratie und Wahrheit? Zwei engagierte Denkerinnen diskutieren über Respekt und Verantwortung – angesichts globaler Krisen und der dringenden Notwendigkeit zu handeln.

Was wahr ist – über Gewalt und Klima

Lesung und Gespräch

Moderation: Verena Lueken

Was wahr ist – Über Gewalt und Klima

Carolin Emcke im Gespräch mit Thomas Strässle.

Wie lässt sich von Gewalt erzählen? Wie lässt sich von Erfahrungen erzählen, die alle moralischen Erwartungen, was Menschen einander antun können, ausser Kraft setzen? Wer über Gewalt nachdenkt und wie sie Menschen versehrt, muss auch über die Gewalt der Klimakrise sprechen. Für Emcke ist klar: Die Suche nach der Wahrheit muss sich im Angesicht der Klimakatastrophe in verschiedene Richtungen aufmachen. Nach rückwärts: Was ist geschehen und wer ist dafür verantwortlich? Aber auch nach vorwärts, um Möglichkeitsräume zu öffnen. Und zur Suche nach dem, was wahr ist, gehört für Emcke immer auch, die eigene Rolle zu befragen. Ihr neues Buch ist ein Plädoyer für die Ethik des Erzählens und das Denken in Utopien.

Was wahr ist – über Gewalt und Klima

Carolin Emcke im Gespräch mit Mirjam Zadoff.

Eine Veranstaltung des NS-Dokumentationszentrum in Kooperation mit dem Literaturhaus München.

Wie erzählen wir von der Klimakrise? Mit welcher Behutsamkeit und welcher Empathie stellen wir uns der Bedrohung, die der Klimawandel für uns bedeutet? Die Suche nach der Wahrheit im Kontext dieser weltweiten Krise, so Carolin Emcke, Friedenspreisträgerin und eine der wichtigsten Intellektuellen unserer Zeit, müsse nicht nur nach Verantwortlichen suchen, sondern vielmehr Möglichkeitsräume öffnen und nach vorne schauen. Ihr neues Buch (Wallstein Verlag) ist ein Plädoyer für das Denken in Utopien.

 

 

Was wahr ist – Über Gewalt und Klima

Wie lässt sich von Gewalt erzählen? Von Erfahrungen, die alle moralischen Erwartungen, außer Kraft setzen? Mit welcher Behutsamkeit und Empathie muss nach einer Sprache gesucht werden im Kontext von Krieg? Carolin Emcke fragt nach der Ethik des Erzählens. Wer über Gewalt und Trauma schreibt, muss auch über das schreiben, was als normativer Kern unangetastet bleibt: die menschliche Würde. Ein Plädoyer für die Ethik des Erzählens und das Denken in Utopien. 
Eine Veranstaltung von Literatur LIVE in Kooperation mit der Thalia Buchhandlung und der Yorck-Kino GmbH. Mit anschließendem Gespräch moderiert von Dirk Peitz (ZEIT ONLINE)